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ALPHA UND BETA IM PORTFOLIO

  • By Hans-Henning Grothkop
  • 28. Oktober 2020
  • 0 Comment
  • 1762 Views

Die griechischen Buchstaben im Portfolio können manchmal etwas verwirrend sein. Heute beschäftigen wir uns allerdings nur mit:
Alpha und Beta im Portfolio sowie was ein Alpha und Beta Portfolio ist.

Alpha und Beta im Portfolio

Aber schauen wir uns erstmal an was damit gemeint ist. Was ist Alpha und Beta im Portfolio?

Alpha bezeichnet die Über-/ Unterrendite deines Portfolios zur „Benchmark“ also den von dir gewähltem Index. Es ist somit eine Vergleichsgröße und gibt an um wie viel du besser oder schlechter bist als der Markt.

Allerdings ist hier auch die Schwachstelle. Viele Fonds, die den Markt angeblich schlagen, also besser sind als Markt, verändern ihren Vergleichsindex oder tauschen diesen aus. Ein Schelm, der hier böses denkt. 😉

Als Beta wird eigentlich die prozentuale oder relative Schwankungsbreite im Verhältnis zum Markt / Gesamtmarkt bezeichnet. Ein Beta von mehr als 1 bedeutet also, dass die Kursänderung des Titels stärker ist im Durchschnitt als der des Marktes.

Was ist jetzt aber mit Alpha und Beta Portfolio gemeint?

Der Begriff Portfolio kommt aus dem lateinischen und ist zusammengesetzt aus den Worten „portare“ (tragen) sowie „folium“, was soviel bedeutet wie Blatt. Man könnte das Portfolio als Sammelmappe oder Sammlung verstehen.

In unserem Fall ist das Portfolio eine Zusammenstellung aus Wertpapieren in deinem Wertpapierdepot.

Das Alpha Portfolio

Im Alpha Portfolio versuchen wir also eine Überrendite zu erwirtschaften, die somit höher sein sollte als die reine Marktrendite (Beta).

Gleichzeitig sollte das Alpha-Portfolio kein wesentlich höheres Risiko aufweisen. Ein bisschen mehr ist aber schon okay. In der Regel kannst du vielleicht ein Beta-Portfolio outperformen aber immer zu dem Preis, dass dein Risiko deutlich höher ist.

Es schaffen nur wenige Investoren oder Fondsmanager besser zu sein als der Markt, also das Beta Portfolio. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass es 5% der professionellen Fondsmanager schaffen können aber nur über eine Zeitdauer von 3 Jahren. Danach fallen sie wieder unter den Durchschnitt. Leider ziemlich ernüchternd.

Das ist im Wesentlichen der Grund, warum aktives Management in einem Fonds nicht funktioniert und die Kosten, die dadurch entstehen, dir die Performance verhageln.

Das würde aber auch bedeuten, dass Alpha bzw. Alpha Portfolios meistens nicht funktionieren und ein Beta-Portfolio ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis aufweisen müsste und das tut es auch tatsächlich. 😉

Das Beta Portfolio

Das Beta Portfolio kann aus Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Gold und Bitcoin bestehen. Ich gebe dir gerne meine persönliche Aufteilung der Vermögensklassen. So habe ich mein Portfolio aufgestellt.

40% Aktien
30% Anleihen
7,5% Rohstohe
7,5% Gold
15% Bitcoin

Dies keine Beratung, Empfehlung oder Vorschlag. Ich wollte bloß mit dir teilen, wie ich das angegangen bin.

Die Rendite ist bei diesem Portfolio sehr attraktiv und das Risiko begrenzt. Statistisch gesehen liegt das Beta Portfolio ungefähr bei 9% Rendite p.a. bei einem durchschnittliche Jahresverlust in Höhe in Höhe von 1,9% und einem maximalen Jahresverlust von 3,9%. Bei 9% Rendite ist die Höhe des Risikos für mich durchaus tragbar.

Die tatsächliche Performance ist allerdings deutlich höher durch die Beimischung an Bitcoin. Hier gibt es erst Statistiken seit 2008. Deshalb wäre das Backtesting etwas aufwendiger und aus diesem Grunde rechne ich lieber konservativ mit 9% pro Jahr.

Ein entscheidender Faktor bei einem Beta Portfolio ist die richtige Auswahl der Wertpapiere bzw. der passiven Fonds. Nicht jeder Fonds oder ETF ist gleich gut geeignet. Der richtige Fokus, auch gerade bei den Anleihen, ist sehr wichtig und auch das Verständnis für die Anlageklasse Anleihen.

Die meisten Investoren verstehen das Konzept von Anleihen nur ansatzweise und investieren dann lieber in Aktien. Das ist aber im Beta Portfolio ein Fehler. Es kommt gerade darauf an, auf jede Konjunkturphase vorbereitet zu sein.

Inflation, Deflation oder Stagnation?

Genau das ist die richtige Frage! In den letzten Jahren hat das immer ganz gut geklappt mit der Inflation. Und genau aus diesem Grunde sind auch Aktien und Immobilien sehr gut gelaufen.

Aber wird das jetzt so bleiben?

Würden wir in eine andere Konjunkturphase geraten, wären Aktien und Immobilie nicht mehr die erste Wahl. Eventuell würden Rohstoffe, Gold oder Anleihen deutlich besser performen. Und genau darum geht es im Beat Portfolio.

Du musst nicht richtig liegen aber du verhinderst, dass du falsch liegst und auf dem falschen Bein erwischt wirst. Das ist die Aufgabe des Betaportfolios!

Hast du Fragen zu den Portfolios? Hinterlasse gerne einen Kommentare. Ich würde mich sehr darüber freuen. Auch wenn du Verbesserungsvorschläge hast, immer gerne!

Bis bald, liebe Grüße und gute Entscheidungen

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