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IST GOLD EIN GUTES INVESTMENT?

  • By Hans-Henning Grothkop
  • 12. November 2020
  • 0 Comment
  • 633 Views

Hast du dich auch schon mal gefragt: „Ist Gold ein gutes Investment?“ Mich hat dieser Gedanke schon lange getragen und letztendlich musste ich mich entscheiden, ob ich Gold in mein Depot, in meine gesamte Vermögensstruktur integriere oder ob ich darauf verzichte.

Im Endeffekt habe ich mich dafür entschieden, weil es mehr Fakten dafür gibt, als dagegen. 😉

Gold im Depot oder physisch halten?

Einer der Fragen, die mich am meisten zu Beginn beschäftig hat, war die Frage nach dem wie. Lieber im Depot als Wertpapier oder doch physisch zuhause oder im Bankschließfach.

Ist Gold ein gutes Investment?

Im Depot

Im Depot gibt es die Möglichkeit in ETCs zu investieren. Also wie ein ETF (Exchange Traded Funds) bloß halt auf Rohstoffe bezogen, deshalb ETC (Exchange Traded Commodity).

Vorteil eines ETCs ist, dass er meistens kostengünstig ist, jederzeit gehandelt werden kann und in deinem Depot positiv als ein Gegengewicht dienen kann (Korrelation).

Nachteilig ist bei einem ETC ist, dass er ähnlich funktioniert wie ein nicht replizierender ETF oder eine Anleihe. D.h. du hast ein Emittentenrisiko (Risiko, dass das herausgebende Institut Insolvenz anmeldet und du dein Geld nicht wiederbekommst).

Bislang ist das meines Wissens nach noch nie vorgekommen, aber das Risiko besteht und lässt sich nicht diskutieren.

Jeder Broker bietet andere ETCs an. Schaue dir diese genau an. Manchmal investierst du plötzlich in Minenbetreiber oder in einen aktiven Fonds wenn du nicht aufpasst. Die Namensgebung und das Marketing ist vielfach genial.

Deshalb aufgepasst bei der Wahl deines Investments.

Bankschließfach

Die Sicherheit einer Bank aber die Nachteile, wenn es mal zu einer Krise wie in Griechenland kommt (in der die Banken geschlossen hatten) kann man schwer aufwiegen. Wenn ich Gold physisch halte, sollte ich eigentlich Zugriff darauf haben. Es dient dann ja als eine Art Notfall-Absicherung und sollte jederzeit mobil, flexibel und veräußerbar sein.

Die Aufbewahrung im Schließfach einer Bank ist für mich nachvollziehbar und dennoch würde ich vermutlich nicht dazu raten. Die Nachteile überwiegen zu sehr. Fehlender Zugriff in Abhängigkeit der Banköffnungen, Einsehbarkeit der Schließfächer durch die Bank und ansehnliche Gebühren, würden mich dazu bewegen, Gold physisch eher zuhause im Tresor zu verwahren. Auch wenn ich das nicht praktiziere.

Zuhause

Hast du einen Tresor zuhause? Bei größeren Mengen solltest du definitv über einen sicheren Aufbewahrungsort verfügen. Am Besten ein Sicherheitstresor, der ausreichend im Mauerwerk gesichert ist. Gerade für den Fall eines Einbruchs in deine Wohnung oder in dein Haus.

Nichts desto trotz, bleiben weitere Risiken vorhanden. Es kann dazu kommen, dass du den Tresor trotzdem öffnest im Falle einer Erpressung deiner Liebsten oder wenn dein Leben bedroht wird. Denke mal darüber nach, was du tun würdest.

Dafür hast du dein Gold zuhause, kannst jederzeit darüber verfügen und musst es niemanden anders anvertrauen. Und bitte erzähle es niemanden, damit es zu der oben genannten Situation niemals kommt.

Vielleicht eine Alternative zum Bankschließfach?

Zollfreilager

Eine vierte Alternative kann ein Hochsicherheitslager / Zollfreilager sein. In diesem Fall liegt dein Gold in einem sehr, sehr sicheren Bunker. Diese befinden sich beispielsweise in der Schweiz und diese Zollfreilager sind schwer bewacht.

Du kannst während der Zollöffnungszeiten dein Gold mitnehmen und jederzeit das Zollfreilager betreten. Es besteht in der Regel Versicherungsschutz und die Tresore sind für die Lagerung von wertvollen Gütern ausgelegt.

Aber leider ist der Spaß natürlich gratis zu haben. Gebühren gehören leider häufig dazu. Bis zu 1,5% p.a. von dem gelagerten Wert sind nicht selten und üblich.

Wie mein Opa Gold versteckte

Nach dem Tod meines Opa´s fande meine Mutter wie durch Zufall ein Vermögensverzeichnis und einen Plan vom Keller.

Der Keller sollte ausgeräumt werden durch einen Entrümpelungsservice und der war schon bestellt.

Meine Mutter schaute sich den Plan des Kellers genauer an und fande einen kleinen Schatz. Überall im Keller war Gold versteckt. Kein Witz!

Mein Großvater hatte zwei Geldentwertungen und eine Währungsumstellungen erlebt. Deshalb war er extrem vorsichtig.

Es war Gold an den unmöglichsten Stellen versteckt. Doppelte Böden in Schubladen, in eingemachter Marmelade oder auch im Hohlraum von Werkzeug haben wir Gold gefunden. Er war da wirklich sehr, sehr kreativ im Verstecken.

Aber im Zweifelsfall hätte ein Profi-Einbrecher wahrscheinlich einen Großteil des Goldbestandes gefunden und es wäre weg gewesen!

Bei einer Entrümpelung vermutlich auch. 😉

Fazit

Eine gute Idee ist, dass du dir eine Vermögensübersicht anfertigst in der du auch die Verteilung deiner Assets siehst. Nun planst Du dir einen Betrag ein, der für deine Gold-Investments reserviert ist. Du kannst nun weiter aufteilen wie viel Gold du physisch halten willst und wie viel in deinem Depot.

Ich halte den Großteil über Wertpapiere / ETCs in meinen Depots. Alles andere in Gold halte ich in einer homöopathischen Dosis.

Wie viel Gold sollte ich halten?

Eine wichtige Frage, die ich mir immer und immer gestellt wird, ist die nach der Größenordnung. Und das unabhängig davon, ob ich Gold im Depot oder ob auch physisch gelagert wird.

Die generelle Empfehlung liegt zwischen 10% bis 25% des gesamten Vermögens.

Ich persönlich halte einen Anteil von 7,5% bis 10% bezogen auf mein Wertpapiervermögen.

Immobilien, Kryptowährungen und sonstige Vermögenswerte sind zwar Bestandteile meines Gesamtvermögens aber für die Berechnung meines Goldanteils, berücksichtige ich diese Vermögensklassen nicht.

Ich weiß, dass Gold einen positiven Einfluss auf mein Risiko im Depot hat, aber per se bin ich kein Fan von Gold. Ich bin ziemlich neutral, versuche Gold als Anlageklasse mit einzubeziehen aber bin dort eher vorsichtig.

Gold erwirtschaftet keine Erträge, keine Dividenden oder sonstige regelmäßige Einnahmen. Aber wenn die Geldmenge zunimmt, die Notenbanken die Geldpressen anwerfen und die Angst hoch ist, sehen wir häufig einen steigenden Trend beim Goldpreis.

Ich nutze Gold also wegen seiner fehlenden Korrelation zu den anderen Assetklassen und schätze das sehr. Korrelation ist die wechselseitige Wechselbeziehung von einer Anlageklasse zu einer anderen. Wenn diese negativ oder nicht vorhanden ist, heißt dass nur, dass die Anlageklassen unabhängig von einander reagieren und das reduziert dein Risiko.

Hier findest du einen Link zu einer Korrelationstabelle. Schau einfach selbst nach, vergleiche deine Assets und ziehe deine eigenen Schlüsse daraus. 😉

https://www.multiasset.com/tool-korrelation-assetklassen/

Ich möchte dir noch eine Grafik zeigen, die dir einen interessanten Impuls geben könnte. 😉

Mit freundlicher Genehmigung von DerZertifikateberater.

Ist Gold ein gutes Investment? Wie würdest du nun diese Frage beantworten? Wie würdest du Gold in deine Vermögensstruktur integrieren? Was denkst du, ist für dich der geeignete Weg und wie viel Prozent würdest du erwägen zu kaufen?

Ich freue mich auf deinen Kommentar und liebe Grüße

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