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MEIN ALLWETTER-PORTFOLIO UND DIE LEARNINGS

  • By Hans-Henning Grothkop
  • 17. November 2020
  • 1 Comment
  • 905 Views

Mein Allwetter-Portfolio werde ich veröffentlichen um dir zu zeigen wie effizient, kostengünstig und trotzdem rentabel ein solches Portfolio sein kann.

Gleich vorweg, mein Allwetter-Portfolio ist keine Anlageberatung und auch keine Empfehlung. Nehme dir das, was du brauchen kannst und übernehme selbst die Verantwortung für deine Entscheidungen. Ich teile hier lediglich meine Erfahrungen und Gedanken.

Der Hintergrund von „Mein Allwetter-Portfolio„

Die Schwankungen in den herkömmlichen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen waren mir ehrlicherweise zu hoch.

Aktien sind in der Vergangenheit mehrmals erheblich gefallen und die Anleihen konnten in meinem Depot diese Verluste leider nicht ausgleichen. Es hat sehr viel Zeit gekostet bis das ursprüngliche Niveau wieder erreicht wurde.

Das hat mich aber so genervt, dass ich einen anderen Weg finden wollte.

Die längeren Erholungsphasen hatte mehrere Gründe und zeigen dir auch gleich die Unterschiede zu einem wirklich Allwetter-Portfolio:

  • Anleihen sehr europalastig und zu kurze Laufzeit der Anleihen
  • keine Rohstoffe enthalten
  • kein Gold enthalten
  • Aktien breit diversifiziert, zu breit?
  • zu hoher Aktienanteil
  • zu wenig Anleihen im Portfolio

Im ersten Schritt habe ich das nicht erkannt. Erst als mich aktiv mit dem Allwetter-Portfolio von Ray Dalio beschäftigte, ging mir ein Licht auf.

Ich erkannte die Optimierungsmöglichkeiten in meiner Anlagestrategie und wie ich bessere Ergebnisse erzielen konnte. Seitdem setze ich das Allwetter-Portfolio konsequent um – mit großem Erfolg!

Der Aufbau von einem Allwetter-Portfolio

Okay, nun aber mal zu den Fakten. Wie ist ein Allwetter-Portfolio aufgebaut? Und was ist ein Allwetter-Portfolio?

Ein Allwetter-Portfolio ist ein globaler, diversifizierter Ansatz mit fester Risikostruktur durch die Auswahl unterschiedlicher Anlageklassen. Ziel ist es in allen Marktphasen Rendite zu erwirtschaften.

Grundsätzlich sind Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Gold in dem Portfolio vorgesehen. Und das obwohl Anleihen als auch Rohstoffe in den letzten Jahren nicht besonders gut performt haben. Die Rendite war sogar eher mies.

Aber genauso wie Gold, haben Anleihen und Rohstoffe ihre Berechtigung. Aktien und Immobilien laufen besonders gut in Zeiten, in denen es eine Inflation gibt. Aber was wenn es keine Inflation gibt und wir in eine Phase von Deflation oder Stagnation geraten?

Genau dann sind Vermögensklassen wie Anleihen, Rohstoffe und Gold genau richtig. Goldrichtig! ,-)

Aber wie würde ich nun ein Allwetter-Portfolio aufbauen?

Du kannst es dir wahrscheinlich schon denken. 😉 Es gibt unterschiedliche wirtschaftliche Phasen und im Allwetter-Portfolio geht es darum, nicht falsch zu liegen. Du musst keine richtigen Entscheidungen treffen sondern nur vermeiden Fehler zu machen. Aus diesem Grunde werden alle wirtschaftlich denkbaren Szenarien abgedeckt.

Aufschwung, Boom, Rezession und Depression

Genau dafür möchte ich gewappnet sein. Und um dieses in einem Portfolio umzusetzen benötige ich 5 Vermögensklassen oder auch Assetklassen genannt.

Aktien, langlaufende Staatsanleihen, mittelfristige Staatsanleihen, Rohstoffe und Gold! Wenn ich für jede Vermögensklassen ein oder eventuell zwei ETFs finde, wäre die Umsetzung sehr einfach. Und ich kann dir versichern, es gibt sie. 🙂

Meine Modifikation bei dem Allwetter-Portfolio

Meine Gewichtung ist ein bisschen modifiziert im Gegensatz zu dem Portfolio von Ray Dalio. Staatsanleihen habe ich etwas weniger im Portfolio und dafür habe ich Bitcoin hinzugefügt.

30% Aktien weltweit diversifiziert

25 % langlaufende US-Staatsanleihen (20y +)
15 % mittelfristig laufende US-Staatsanleihen (7-10y)

7,5% Gold
7,5% Rohstoffe

10% Bitcoin

Bis lang hält sich Ray Dalio noch sehr bedeckt was das Thema Bitcoin angeht. Aber die Zahlen sprechen für einen kleinen Anteil in dieser Anteilsklasse. Also habe ich mal mit 10% den Anteil in Bitcoin gewichtet.

Risiko durchschnittlich und maximal

Bis lang wirkt sich die Beimischung von Bitcoin sehr positiv aus. Da Bitcoin aber erst seit Anfang 2009 existiert, ist die Aussagekraft eingeschränkt. Aus diesem Grunde werde ich die Aussage zum Risiko nur auf die Vergangenheit ohne Bitcoin beziehen.

Bitte beachte auch, dass die Vergangenheit nie die Zukunft darstellt und es immer Abweichungen geben kann zu dem, was wir kennen.

Wenn wir die Zeiten zwischen 1928 und 2013 betrachten, war der stärkste Verlust 20,55%. Dieses lag darin begründet, dass der S&P 500 also die größten 500 Aktien in den USA, um 64,4% gefallen sind.

Der durchschnittliche Verlust (es gab nicht nur positive Jahre sondern auch wenige negative) betrug allerdings nur 3,65% im gleichen Zeitraum. Und im Vergleich mit den Einzelmärkten ist das doch sehr beachtlich sowie ein gutes Ergebnis.

2008 im Crash ist der S&P 500 um ungefähr 51% gefallen, das Allwetter-Portfolio nur um 3,9%!

Rendite ohne Bitcoin

Seit 2010 habe ich ohne Bitcoin eine Rendite von 8,02% p.a. erwirtschaftet. Das ist doch schon mal ganz ordentlich, oder?

Rendite mit Bitcoin

Wenn Du bereits 2017 einen Anteil von 10% in Bitcoin investiert hättest, der Preis war damals bei 1.000 US$, hättest du eine jährliche Performance von 14.20% p.a. erwirtschaftet.

Wenn wir die Rendite von 2010 bis heute gemessen hätten, wäre das Ergebnis noch besser gewesen. Die meisten, inklusive mir, wären aber nicht so früh eingestiegen.

Wahrscheinlich ist es auch besser, wenn du eine neue Vermögensklasse vorher verstehst, bevor du sie in dein Portfolio integrierest.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Wenn du das gesamte Portfolio umsetzt und in kostengünstige ETFs investierst, sind die Kosten sehr gering. Maximal 0,4 – 0,5% p.a..

Wenn du einen Berater hinzuziehst, werden es eventuell 1,2 – 1,5% p.a. aber als Gesamtkostenblock. Mehr sollte es eigentlich nicht kosten. Aber achte darauf, dass auf jeden Fall ETFs verwendet werden und keine aktiven Fonds. Der Berater muss den passiven Ansatz schon verstehen und auch unterstützen.

Hast du Fragen zum Allwetter-Portfolio? Was hältst du von einem solchen Portfolio und würdest du es umsetzen? Lasse mir gerne einen Kommentar da, ich freue mich darüber!

Liebe Grüße und bis bald

1 thought on “MEIN ALLWETTER-PORTFOLIO UND DIE LEARNINGS”

  1. Hallo Henning,
    das Währungsrisiko ist dir nicht wichtig in Bezug auf die Anleihen? Warum nicht europäische Langläufer und Mittelläufer? Verglichen haben die sogar besser rentiert (in den letzten 5 Jahren). Ich würde als Aktienanteil einen amerikanischen Burggraben-ETF mit einem Europa-Quality-ETF mischen. Die etwas höhere TER wäre mir die zusätzliche „Sicherheit“ wert. Die Emerging Markets sind mir nicht so geheuer, wenn dann ohne China. Aber ich lasse sie lieber gleich raus.
    Gruß Ralph

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