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COST AVERAGE EFFECT – DER EFFEKT VON SPARRATEN

  • By Hans-Henning Grothkop
  • 29. Dezember 2020
  • 0 Comment
  • 829 Views

Der Durchschnittskosteneffekt (englisch: cost average effect oder dollar cost average), ist ein auftretender Effekt der bei gleichmäßigen Anlagen, gleicher Beträge auftritt. Durch die schwankenden Preise für ein Wertpapier wird eine unterschiede Anzahl an diesem Wertpapier gekauft. Bei sinkenden Kursen, senkt der cost average effect deinen Einstiegskurs und das Wertpapier muss am Ende der Einzahlungsphase nur noch einen kleineren Kursanstieg verzeichnen, dass du eine Rendite erwirtschaftest.

Kritik am cost average effect

Der US-amerikanische Finanzautor Larry Swedroe weist darauf hin, dass die akademische Literatur seit 1979 den Durchschnittskosteneffekt als unterlegene Strategie ansieht, dadurch vermehrte sich die Kritik am cost average effect. Mittlerweile wird er nur noch als Verkaufsargument angesehen.

Bei steigenden Märkten ist diese Kritik sehr wohl gerechtfertigt, weil bei einer Einmalanlage, die sich positiv entwickelt, der Effekt des Durchschnittskosteneffekts negativ ist.

Allerdings in einem Marktumfeld von fallenden Kursen kann der cost average effect durchaus eine gute Figur machen. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass ein Kursanstieg zum Ende der Ansparphase vorhanden ist und das dieser über den Durchschnittskosten liegt. Zusätzlich hat der Kapitalanleger einen hervorragenden psychologischen Effekt, weil die Sparraten eine einfachere Investition ermöglicht, die der Anleger bei einer Einmalanlage aufgrund von Risikowahrnehmung eventuell nicht getätigt hätte auch wenn höhere Transaktionskosten im Gegensatz zur Einmalanlage anfallen.

Anwendung cost average effect

Generell bleibt festzuhalten, dass sich mehrmalige Investitionen in einem schwankungsintensiven Marktumfeld langfristig positiv auswirken können und dem Kapitalanleger Ängste vor dem Risiko in eine derartige Investition genommen werden können. Sobald sich eine Anlage weniger schwankungsanfällig darstellt, bleibt der Durchschnittskosteneffekt gegenüber der einmaligen Investition aufgrund von Kosten nachteilig.

Wie würdest du entscheiden?

In der folgenden Abbildung sehen wir zwei Kursverläufe. Welchen Kursverlauf hättest du gerne?

Die richtige Antwort müsste natürlich sein, Kurs A. Aber ist das wirklich so?

Bei Kurs B fällt der Kurs von 10 auf den Tiefpunkt von 3,12 und steigt dann wieder auf 9,01 an. Wenn du regelmäßig Anteile für den gleichen Betrag gekauft hättest, wären am Ende 2,5 Mal mehr Anteile als bei Kurs A vorhanden.

Nun steigt der Kurs im Laufe der Zeit an. Wie viel Rendite hätte nun die Anleger, die in diese unterschiedlichen Szenarien investiert hätte, erhalten?

Die Auflösung

Ja, es ist Kurs B, richtig! Und herzlichen Glückwunsch.

Rendite Kursverlauf A = 7,20%
Rendite Kursverlauf B = 11.97%

 Kurs AKurs B
Jahr 110,0010,00
Jahr 210,927,20
Jahr 312,508,05
Jahr 413,726,01
Jahr 514,703,99
Jahr 615,913,12
Jahr 717,113,52
Jahr 818,844,17
Jahr 919,297,10
Jahr 1020,229,01
Hier die Kurse, die als Grundlage dienen!

Was du daraus lernen kannst?

Wenn du unsicher bist, nicht weißt in welche Richtung sich die Märkte bewegen (das weiß per se ja keiner von uns) und lieber richtig liegen willst, dann teilst du dein Kapital mindestens in mehrere Tranche auf. Oder besser, du richtest eine Sparrate ein. Somit machst du zumindest kein Fehler.

Hast du Fragen zum cost average effect? Oder willst du mehr zu anderen Themen rund um das Thema Finanzen erfahren? Dann lasse gerne ein Kommentar hier…

Bis bald und liebe Grüße

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