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REBALANCING

  • By Hans-Henning Grothkop
  • 7. Januar 2021
  • 0 Comment
  • 789 Views

Rebalancing kann für dich einen zusätzlichen Ertrag / zusätzliche Rendite von bis zu 0,5% p.a. bedeuten und das ohne großen Aufwand.

Was ist Rebalancing?

Rebalancing ist das Wiederherstellen deiner ursprünglichen Vermögensstruktur. Sowohl in deinem Depot als auch in deiner gesamten Vermögensstruktur. Dieses würde dann auch den Bereich Immobilien umfassen.

Das Verhältnis beispielsweise zwischen Aktien und Anleihen ( um es an dieser Stelle einfach zu halten ) verschiebt sich über die Anlagedauer. Dies kommt durch Wertzuwächse oder durch Wertverluste.

Nehmen wir an, deine Aktien- / Anleihenquote liegt jeweils bei 50%. Nun haben wir bei Aktien einen Verlust von 40%. Die Anleihen steigen im Preis, bleiben in unserem Beispiel aber stabil. Das heißt dein Anteil an Anleihen ist auf 62,5% gestiegen und die Aktien auf 37,5% gesunken.

Wenn du nun das Rebalancing durchführen würdest, würdest du Anleihen verkaufen und Aktien kaufen um deinen Anteil wieder auf jeweils 50% herzustellen.

Genau dieser Prozess schafft die 0,5% mehr an Rendite und wird als Rebalancing bezeichnet.

Emotionen beim Rebalancing

Ehrlicherweise muss dazu gesagt werden, dass eine Automatik beim Rebalancing vorteilhaft wäre, weil wir die Emotionen ausschalten. Ein System könnte zu einem gewissen Zeitpunkt überprüfen, wann dein Portfolio aus dem Gleichgewicht gekommen ist und dann die ursprüngliche Quote nach den vorher festgesetzten Regeln wiederherstellen.

Wir umgehen dabei die Fehlerquelle Mensch und den schlimmsten Fällen von Fehlverhalten aufgrund von Emotionen.

Schau dir dazu gerne diesen Artikel an:

Da jetzt nicht jeder in eine automatisierte Vermögensverwaltung investiert und auch nicht jeder einen Berater hat, der dich darauf hinweist, solltest du versuchen, die Emotionen best möglich zu kontrollieren.

Eine Hilfestellung könnte sein, dass du dir vorher feste Regeln überlegst. Wenn X passiert und soviel Gewinn / Verlust erreicht hat, tue ich Y.

Dies könnte Abhilfe schaffen.

Wann Rebalancing?

Einige Experten raten zu einem Rebalancing bei einer Abweichung von 5% zum ursprünglichen Wert. Ich halte das für viel zu wenig, weil wir hier nur Kosten produzieren aber keinen wirklichen Mehrwert generieren.

Es kommst auf den Depotwert an und auf die Anlagestrategie!

Bei einem Depot von 100.000 Euro Anlagevolumen, einem diversifizierten Portfolio bspw. ein Allwetter-Portfolio, einem 30% Aktienanteil und einer Wertsteigerung von 10% auf die Aktien, macht das überhaupt keinen Sinn. Das sind aufs Gesamtportfolio dann 3% Wertentwicklung.

Aber ab 20, 30% oder mehr Rendite in einem Jahr, wie momentan in 2020, würde ich schon darüber nachdenken zu rebalancen.

Sicherlich hast du aber eine ganz andere Situation und diese sollte man berücksichtigten. Deshalb sind Pauschal-Aussagen manchmal schwierig zu bewerten.

Also einfach Hirn einschalten, eigene Regeln definieren und diese auch einhalten. Damit sollte das Rebalancing auch funktionieren.

Wie sollte ich rebalancen?

Alle Möglichkeiten, die wir hier aufführen, verursachen Kosten. Zunächst zumindest Transaktionskosten.

Du kannst durch Umschichtungen rebalancen. Umschichtungen meint, du verkaufst eine Anlageklasse (die gestiegen ist) und investierst in die Anlageklassen, die keine Wertentwicklung oder eine negative aufweist. Diese Vorgehensweise ist etwas komplizierter und umständlicher als das Rebalancen über Neuinvestitionen.

Hier ist es so, dass du aus deinem Cash-Bestand investierst und deine ursprüngliche Investitionsquote einfach über diese Art und Weise restrukturierst.

Kein Verkaufen, kein Umschichten aber trotzdem geringfügige Gebühren. Leider lässt sich das nicht ganz vermeiden.

Ein weitere Spielart könnte sein, dass du die regelmässigen Einnahmen aus Dividenden, Mieten oder Erträge aus einem Business regelmässig investierst um zu rebalancen. Das ist nur eine Idee, wie du mit Neuninvestitionen regelmässig deine Portfoliostruktur erhältst.

Wie oft sollte ich rebalancen?

Diese Frage wird häufig gestellt und genauso oft falsch beantwortet. Und die richtige Antwort?

So oft wie nötig, so wenig wie möglich! 😁

Manche Experten meinen du solltest alle 3 Monate rebalancen und andere, einmal im Jahr. Aber wenn sich die Struktur nicht nachhaltig verschoben hat, warum solltest du dann rebalancen? Nur um zu rebalancen?

Aus diesem Grunde plädiere ich so darauf, dass du dir deine eigenen Regeln zu recht legst und das du dich daran hältst auch wenn ein Automatismus durchaus seine Vorteile hat.

Steuern bei Rebalacing

Bitte bedenke auch immer, dass Rebalancing eine Steuerpflicht der Gewinne auslösen kann. Das kommt natürlich auf die derzeitige Gesetzgebung an in dem jeweiligen Land, in dem du steuerpflichtig bist.

Wie handhabst du es mit Rebalancing? Hast du noch ein anderes System? Hast Du Fragen oder Wünsche? Lasse gerne einen Kommentar hier.

Liebe Grüße

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